Liebe

Mittwoch, 5. März 2008

Das kalte Herz ...

... ist eigentlich ein Märchen von Wilhelm Hauff (und ich sollte es noch einmal lesen). Manchmal denke ich, es wäre gut, wäre auch mein Herz kalt und hart. Aus Stein oder aus Metall, unkaputtbar, unverletzbar.
Herz
Edit: Es ist doch besser, zufrieden zu sein mit wenigem, als Gold und Güter haben und ein kaltes Herz.
Natürlich geht es mir nicht um Gold und Güter, wenn ich mir ein kaltes Herz wünsche ....
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Freitag, 29. Februar 2008

So was blödes

Ich glaube, ich muss mein Herz gut festhalten. Es ist gerade dabei, mich schon wieder ins Unglück zu stürzen ...

Mist. Ich wollte das doch nicht mehr.
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Montag, 11. Februar 2008

Erlöst

Mein Onkel ist am Freitag Morgen von seiner schweren Krankheit erlöst worden.
Am Donnerstag war er ins Koma gefallen, aus dem er nicht mehr erwacht ist und ist dann ganz sanft eingeschlafen. In den letzten Tagen durften außer seiner Frau und deren Schwester (die Krankenschwester ist), keine Angehörigen mehr zu ihm.
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Donnerstag, 7. Februar 2008

Ich habe geträumt heute nacht

Alpträume begleiten mich schon seit Teenagerjahren durch mein Leben. Inzwischen habe ich mich an die meisten davon gewöhnt und es gelingt mir recht gut, die Vorstellungen von Mord und Totschlag abzuschütteln. Ich plane dann immer mal wieder, diese "Geschichten" in Kriminalromane umzusetzen.
Schwieriger wieder loszuwerden, sind jene, an die ich mich nicht so wirklich erinnern kann, von denen ich nur weiß, weil meine Kinder mich nachts geweckt haben oder ich völlig verweint aufwache. Danach kommt dann oft ein Tag, an dem so recht nichts mit mir anzufangen ist.

Ich weiß immer, dass ich nur träume. Ich wache zwischendrin sogar auf mit dem Wunsch, den Traum anzuhalten, halte mich manchmal eine Weile bewusst wach, nur um dann weiter zu träumen, wenn ich wieder eingeschlafen bin. So auch in der vergangenen Nacht. Dieses Mal war es so beklemmend und so realistisch, dass ich sogar aufgestanden bin und ich mir einen Tee gekocht habe. Als ich nach einer Stunde wieder ins Bett gegangen bin, habe ich trotzdem wieder weiter geträumt. Dieses Mal ging es nicht um Mord und Totschlag, dieses Mal war der Traum viel subtiler und hat Dinge berührt, die mir schon lange sehr zu schaffen machen. Die ich tief in meiner Seele verborgen habe, weil die Angst mich manchmal zu verschlingen droht. Und der Traum hat nicht eine Einzelheit davon ausgelassen.

Ich bin nicht nur müde heute morgen, ich kämpfe auch pausenlos mit den Tränen. Und mit der Angst.
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Montag, 28. Januar 2008

Angst essen Seele auf

Ich würde mich so gerne noch einmal verlieben. Mit Kribbeln im Bauch und ein bisschen Angst vor dem ersten Kuss.
Ich würde mich so gerne noch einmal verlieben. Und in Augen schauen, die mir sagen, dass sie mich nie wieder hergeben werden.
Ich würde mich so gerne noch einmal verlieben. Und dabei so offen und unbefangen wie ein Teenager sein.
Ich würde mich so gerne noch einmal verlieben. Jenseits von aller Realität und allen Wunden im Herzen.
Ich würde so gerne noch einmal unbeschwert glücklich sein dürfen.
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Sonntag, 23. Dezember 2007

Kleinkram-Sonntag

Diesen trübseligen, dunklen Adventssonntag habe ich mit Kleinkram zugebracht. Knöpfe annähen, Nähte schließen, Schubladen aufräumen, lauter solches Zeugs. Dabei habe ich einiges weggeschafft, die erhoffte Befriedigung allerdings ist ausgeblieben.

Einziger Lichtblick des Tages: eine lange, sehr liebevolle Mail vom Liebsten, mit dem es in der letzten Zeit durch die lange Trennung zu einigem Stress kam. Es wird allerallerallerhöchste Zeit für ein Wiedersehen, aber noch muss ich wohl geduldig sein. Und je unrunder es insgesamt läuft, desto ungeduldiger werde ich. Schließlich war Geduld ohnehin noch nie meine Königsdisziplin, jedenfalls nicht diese Form der Geduld. Und mir fehlen einfach seine Streicheleinheiten, seine Wärme, sein Lachen. An solchen Tagen spürt man die Kälte zu Hause und die Einsamkeit ungleich viel stärker als sonst.
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Samstag, 10. November 2007

Vorfreude ist die schönste Freude

Heute werde ich einen wunderbaren Tag haben, auf den ich mich schon seit einiger Zeit gefreut habe. In netter Gesellschaft, mit viel Gelächter und anderen Dingen, die mir persönlich sehr wichtig sind. Und damit die Freude - und die Vorfreude - dann auch weiter gehen kann, habe ich auch am nächsten Freitag wieder einen heiß ersehnten Tag. Dieses Mal war die Zeit sehr lang und es ist mir schwer gefallen, dafür werde ich die Zeit dann ganz besonders genießen.
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Freitag, 9. November 2007

Aus aktuellem Anlass

Nach einem Gespräch mit unserer Auszubildenden bin ich mal wieder erschrocken darüber, wie leichtfertig manche Menschen mit den Gefühlen anderer Menschen umgehen. Ich empfinde das als absolut rücksichtslos und es zeigt, dass diese Menschen keinen Respekt vor den Gefühlen anderer haben. Greift das immer weiter um sich? Wird das immer mehr? Oder bin ich einfach in diesem Punkt nur viel zu empfindlich?
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Samstag, 13. Oktober 2007

Wochenend und Sonnenschein ...

.... weiter brauch ich nichts zum Glücklichsein ...

Na ja, nicht ganz, da fehlt eine Zeile, macht aber nichts bei diesem wunderbaren, stillen Herbstwetter.
Ich war heute schon sehr fleißig, habe ganz viele Dinge erledigt, die liegen geblieben waren und werde auch noch mehr wegschaffen. So macht das Leben Spaß, wenn alles gut läuft. Was so ein bisschen Sonne doch ausmacht - immer wieder erstaunlich.

Nächste Woche fahre ich ein paar Tage weg. Langersehnt. Und jedes Jahr wieder schön - vielleicht ist es auch diese Aussicht, die mich so motiviert.
Was das Glück jetzt perfekt machen würde, wäre ein langes, kuscheliges Wochenende mit dem Liebsten. Aber darauf werde ich wohl noch eine Weile warten müssen. Noch kann er nicht weg, weg zu mir.
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Freitag, 12. Oktober 2007

Nein, bei mir ist ....

... alles in Ordnung, ich erlebe gerade ein ganz besonderes Glück. Aber der Satz gefiel mir trotzdem:

Wenn das Schlimmste passiert ist, muss man sich endlich nicht mehr davor fürchten.
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Mantra

Lieber Gott, schenk mir Geduld. Sofort.

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