Im Augenblick bricht gerade wieder alles über mir zusammen. Schmerzen, so heftig wie schon lange nicht mehr. Tränen, ungeweint runtergeschluckt und zu einem Eisblock im Magen gefroren. Einsamkeit, die sogar das zugemauerte Herz noch spürt.
Kann nicht dieses Leben bald ein Ende haben?
goldfederchen - 17. Jun, 14:08
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Mehr als nur ein bisschen müde bin ich den vergangenen Tagen. Die Untersuchungen haben eine Nervenentzündung verursacht, die ich mit hohen Dosierungen von Schmerzmitteln bekämpfen muss, damit ich durch den Tag komme. Nebenwirkungen bei mir: unendliche Müdigkeit. Irgendwie fühle ich mich, als würde ich gar nicht in diesen Körper gehören, als stände ich neben mir und würde auf mich herunter schauen. Ein ganz seltsames Gefühl, wenn einen so gar nichts irgendwie erreicht.
Auf der anderen Seite aber motiviert mich das anhaltend schöne Wetter und ich schaffe deutlich mehr und deutlich unangenehmere Dinge als in den letzten Monaten. Das wiederum hat jede Menge Vorteile.
Kann schon ein wenig irritierend sein, so ein Mensch.
goldfederchen - 13. Apr, 09:20
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Nach einigen Tagen Zwangspause bin ich nun wieder zurück. Noch immer nicht wieder voller Tatendrang, aber immerhin ab Morgen wieder bei der Arbeit :-(
Eigentlich könnte ich noch ein paar Tage Urlaub vertragen. Aber na ja, wer könnte das nicht? Und es ist ja nicht mehr lange bis zum langen Wochenende über den 1. Mai ;-)
Jetzt wäre es noch ganz nett, wieder einen klaren Kopf zu haben - in der Zwischenzeit mache ich mir erst mal einen Cappuccino und überlege dann, was ich mit diesem verdrehten Tag anfangen werde und was man mit Watte im Kopf machen kann, ohne allzuviel Unsinn anzustellen.
goldfederchen - 7. Apr, 12:34
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Geschafft bin ich nach 1 1/2 Tagen Quälerei in Wartezimmern und Krankenhäusern. Wie sehr mich vor allem der erste Termin gestern morgen, vor dem ich wirklich richtig Panik hatte, angestrengt hat, zeigte mir meine Reaktion, als ich damit fertig war. Ich habe geheult vor Erleichterung, dass es vorbei war - eigentlich ein absolutes No-go: Tränen vor Fremden. Aber seit gestern habe ich absoluten Respekt vor Menschen mit Angsterkrankungen, ein bisschen kann ich jetzt verstehen, wie sich das anfühlen muss. Und leider war meine Angst auch nur zu berechtigt :-(
Aber noch bin ich nicht durch mit diesen gräßlichen Terminen. Anfang April bin ich erneut drei Tage unterwegs - ich habe extra Urlaub dafür genommen. Und Mitte April steht ein weiterer Termin im Kalender, vorausgesetzt, es gibt nicht noch weitere Anweisungen für noch mehr Termine.
Dieser Kraftakt gehörte zu den Dingen, die ich mir für dieses Jahr vorgenommen hatte. Ich habe lange versucht, mich darum zu drücken, aber der forschende Arzt hat einfach nicht locker gelassen. Natürlich kann ich sein Interesse verstehen, das ändert nur nichts daran, dass es auch weiterhin keine Therapie geben wird - und das danach auch nicht geforscht wird, weil es letztlich gar nicht genügend Abnehmer für eventuelle Medikamente geben wird. So habe ich mich dann auch entschieden, dass ich die Ergebnisse der Untersuchungen gar nicht wissen möchte.
Jetzt habe ich ein paar Tage Zeit, wieder Kraft zu schöpfen, bevor die nächsten Termine anstehen. Und ich hoffe, dass ich die richtig gut nutzen kann.
goldfederchen - 12. Mrz, 11:28
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