Erschöpfung

Freitag, 18. Juli 2008

Kontrastprogramm

Zum Weinen schön:
http://youtube.com/watch?v=vob8dpJ45f4&feature=related

Und der jugendlichen Punk-Subkultur entnommen:
http://youtube.com/watch?v=vDz2mWMMRN0

Vielleicht kennzeichnet auch meine derzeitige Musikauswahl die Zerrissenheit, die ich fühle, wenn ich über mein Leben nachdenke. Ich schwanke zwischen Sehnsucht und Wut, zwischen Bleiben und Gehen, zwischen völligem Rückzug und Teilnahme am Leben.

Und das Lächeln fällt immer noch schwer.
63 mal gelesen

Montag, 14. Juli 2008

I'm blue

Somewhere over the rainbow
Way up high
There's a land that I heard of
Once in a lullaby

Somewhere over the rainbow
Skies are blue
And the dreams that you dare to dream
Really do come true

Some day I'll wish upon a star
And wake up where the clouds are far behind me
Where troubles melt like lemondrops
Away above the chimney tops
That's where you'll find me

Somewhere over the rainbow
Bluebirds fly
Birds fly over the rainbow
Why then, oh why can't I?
66 mal gelesen

Blockade

Dass ich viele Ideen habe, ist ja nichts Neues. Dass mir oft die Zeit für die Umsetzung meiner Einfälle fehlt, auch nicht. Aber dass mich das alles so sehr blockiert, dass ich überhaupt nichts mehr auf die Reihe kriege, das habe ich in dieser Form noch nicht erlebt.

Aus lauter Verzweifelung, weil ich so völlig durch den Wind bin, habe ich mir heute ein Buch bestellt. "Feng Shui gegen das Gerümpel im Kopf". Keine Ahnung, ob das was nützt - aber ein Versuch ist es wert, oder?
60 mal gelesen

Montag, 30. Juni 2008

Montag Morgähn

Irgendwie werde ich überhaupt nicht richtig wach heute. Und habe keine Ahnung, woran das liegen könnte. Vielleicht fehlt mir nur einfach ein wenig Ruhe. Mitte nächste Woche beginnen die Ferien, dann kehrt schon mal ein bisschen Entspannung ein. In vier Wochen habe ich dann hoffentlich auch Urlaub, mal sehen ob da wirklich was draus wird. Die Chancen stehen wohl eher nicht so gut :-(
89 mal gelesen

Montag, 19. Mai 2008

Internetmüde ...

... bin ich wohl zur Zeit. Ich war noch nie so selten und so gequält am Computer wie in den vergangenen Wochen. Mag sein, dass da ein paar Enttäuschungen mit eine Rolle spielen, mag sein, dass sich wie in meinem Blog auch in den anderen Blogs im Laufe der Zeit viele Dinge wiederholen, mag sein, dass mein Kopf voll ist mit anderen Dingen und ich mir immer noch selber genug bin. Und mag sein, dass morgen oder in einer Stunde dieser Anfall schon wieder vorüber ist. Es kann aber dieses Mal auch sein, dass ich mich komplett aus dem Internet zurück ziehe.

Ich denke noch darüber nach.
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Freitag, 2. Mai 2008

Die perfekte Welle ...

... droht mich gerade ganz heftig zu überrollen. Die Probleme poltern einfach nur so herein, viel schneller als ich sie lösen und verarbeiten kann. Und es sind Dinge dabei, von denen ich dachte, dass sie immer nur anderen passieren - und jetzt hängen wir mittendrin. Es ist fast unglaublich, was das Leben an Überraschungen bereit hält.

Ich träume davon, einfach zu verschwinden, eine Weile abzutauchen, alleine zu sein. Kein Fernsehen, kein Radio, kein Internet, kein Telefon. Ein paar Bücher, ein paar Knäuel Wolle und jede Menge Ruhe. Aber das wird es nicht geben. Jetzt nicht - und auch in absehbarer Zeit nicht. Und lösen wird es auch nichts. Aber ich habe gerade wieder keine Kraft mehr.
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Dienstag, 8. April 2008

Irgendwie ist's jetzt mal gut....

Kaum bin ich mal ein paar Tage weg, erwarten mich bei der Rückkehr zur Arbeit Hiobsbotschaften. Warum ist das eigentlich immer so? Und noch selber kaum wieder richtig auf den Beinen, lachen mich schon wieder die Überstunden an. Herrlich, ich liebe es. Und spontan fällt mir dabei der Spruch des Arztes im Krankenhaus wieder ein, der mir zum Abschied mit auf den Weg gab: "Wir sehen uns in Kürze wieder." Nein, so hatte ich mir das nun doch nicht gedacht.

Und gestern? Nichts da mit ruhigem Nachmittag. Weinend kam das Teenager-Tochter-Kind aus der Schule heim, gefallen war sie und hatte sich den Fuß umgeknickt. Notaufnahme im Krankenhaus war angesagt, Medikamente aus der Apotheke, Stützverbände aus dem Sanitätshaus. So kann man auch seinen Nachmittag rumbringen. Und die Watte im Kopf fiel vor lauter Sorge, der Fuß könnte gebrochen sein, dann irgendwie auch nicht mehr auf.

Irgendwie ist's jetzt mal gut ...
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Donnerstag, 20. März 2008

Das verkaufte Lachen ...

... ist eigentlich ein Kinderbuch von James Krüss. Aber ich musste gestern Abend im Bett daran denken, als ich endlich zulassen musste, welche Nachricht mich gestern morgen erreichte. Den ganzen Tag über konnte ich mich erfolgreich ablenken, aber dann holte es mich doch noch ein, so ganz kurz vor dem Einschlafen.
Ich fühlte mein Herz, wie es kalt und sehr schwer in meiner Brust ruhte, ich fühlte die Sehnsucht und die Kälte. Und plötzlich fiel mir wieder ein, was vor zwei Jahren während einer sehr umfangreichen Fortbildung eine Kollegin zu mir gesagt hätte. Damals ging es darum, nach drei gemeinsamen Wochen den Kollegen ein Feedback zu geben, eine Einschätzung dazu, wie man den Kollegen empfunden hat. Den Anfang machte jeweils die begleitende Psychologin und es ging darum, vor allem ehrlich zu sein, Kritik zu äußern und anzunehmen. Ich hörte viele Dinge von den Kollegen, viele nette, viele überraschende Dinge und manches, was ich ganz anders an mir sehen würde. Aber ich war ein bisschen erschrocken, als mir eine Kollegin sagte, ihr würde mein Lachen fehlen. "Klar", sagte sie mir, "Sie lächeln viel und oft und es hat nichts Falsches, dieses Lächeln, aber richtig lachen oder mal ausgelassen albern sein, dass können Sie nicht. Und das finde ich schade."
Gestern Abend habe ich überlegt, wann ich das letzte Mal richtig gelacht habe, aus vollem Herzen - und ich konnte mich nicht erinnern. Es muss schon lange her sein.
An wen habe ich wohl mein Lachen verkauft?
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Donnerstag, 14. Februar 2008

Eine Bitte

Könnte mal bitte jemand meine Kopfschmerzen weghexen und für eine entspannende Nackenmassage vorbei kommen? Wäre toll. Vielen Dank.
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Dienstag, 29. Januar 2008

Ruhiger

Dieser Tag verläuft ruhiger als der gestrige. Einfacher ist er deswegen nicht.
Warum sind denn die Menschen im Augenblick so zänkisch? Ausnahmen sind Ausnahmen und bleiben das auch. Eine Regel kann man daraus nicht ableiten. Aber viele wollen das. Und reagieren dann sauer, wenn man sich nicht darauf einlassen möchte. Das nervt.
Und Unmengen an sinnlosen Diskussionen habe ich gestern und heute führen müssen. Ich lasse mich nicht für dumm verkaufen und wer denkt, er kann es ja mal probieren, scheitert an mir. Wenigstens in diesem Bereich, anderswo ist das sicher anders.
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Mantra

Lieber Gott, schenk mir Geduld. Sofort.

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