Andere

Mittwoch, 26. März 2008

Heute ...

... hat ein Mensch Geburtstag, der mir viel bedeutet.

Mein Lieber, ich wünsche Dir von Herzen alles, alles Liebe zum Geburtstag. Mögen sich die Wünsche erfüllen, die für Dich wichtig sind und die Dir besonders am Herzen liegen (ja, ich weiß schon, welcher ganz besondere Wunsch das ist). Genieße diesen Tag, lass Dich ordentlich feiern - und bleib dabei immer ganz Du selbst.
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Mittwoch, 19. März 2008

Aufreger Nr 2 in dieser Woche

Und weil es so schön zu diesem Eintrag passt, gleich noch ein Aufreger hinterher:
Da wurde gestern in den Nachrichten bei einem Privatsender (wo sonst?), ein junger Familienvater interviewt. Der regte sich darüber auf, dass er für seinen Familienurlaub so viel Geld bezahlen musste und dass das Wetter jetzt so schlecht ist.

Folgendes möchte ich diesem jungen Mann jetzt mal als Lektion fürs Leben mitgeben:
Lieber junger Familienvater, wenn Du etwas weniger mit Deinen eigenen Befindlichkeiten beschäftigt wärst und etwas mehr von Deiner Umwelt wahrnehmen würdest, dann hättest Du mitbekommen, dass es immer ein Risiko ist, zu Ostern und noch dazu im März, Urlaub an der Ostsee zu machen. Wir befinden uns hier in Deutschland, nicht am Mittelmeer mit Schönwetter-Garantie.

Mannometer, wenn es nicht so erschütternd wäre, was sich in diesem Land abspielt, dann könnte man über so viel Dämlichkeit nur noch laut lachen.
Was soll man denn hier bitte noch ernst nehmen?
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Dienstag, 22. Januar 2008

Für Herrn B.

Nach tagelangem, für unsere Verhältnisse mehr als ungewöhnlichem Dauerregen scheint heute die Sonne wieder von einem strahlend blauen Himmel.
Gestern versprach ich dem Herrn B. ein paar Sonnenstrahlen und schicke sie jetzt auf die Reise. Ein Bild gibt es immerhin vom Sonnenaufgang, alles andere hätte wohl die Kamera nicht gemacht.
Nutze die Sonnenstrahlen gut, sie sind extra für Dich!
Sonnenaufgang
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Freitag, 18. Januar 2008

Fundstück

... und weil es sowieso mal wieder passt:

Lass die Leute reden
und lächle einfach mild.
Die meisten Menschen haben
ihre "Bildung" aus der BILD,
und die besteht, wer wüsste das nicht,
aus Angst, Hass, Titten ...
.... und dem Wetterbericht.

(Lasse redn, Die Ärzte)
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Dienstag, 15. Januar 2008

Menno ...

... meiner Freundin in Berlin geht es nicht gut. Ich würd so gern helfen, aber da sind die vielen Kilometer zwischen uns. Und von der Materie versteh ich auch nichts. Ich renn hier im Kreis und denke, ich muss vielleicht mal ein Päckchen für sie packen, vielleicht zaubert das ein kleines Lächeln in ihr Gesicht.
Ich mache mir Sorgen!
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Freitag, 11. Januar 2008

Kurzfristig?

Was ist eigentlich "kurzfristig" für ein Zeitraum?

Das fiel mir gestern auf:
Am Mittwoch gab es bei uns auf der Autobahn einen schweren Unfall, ungefähr so gegen 10 Uhr. Dabei stürzte der Anhänger eines mit Bitumen beladenen LKWs um. Die Autobahn wurde gesperrt. Ich erfuhr davon so gegen halb 11 Uhr, als unser Kurier anrief und mir erklärte, warum er sich verspäten würde.
Als ich gegen kurz nach 13 Uhr an der Unfallstelle vorbei fuhr (in der Gegenrichtung, glücklicherweise), war die Autobahn noch voll gesperrt und die Reinigungsfahrzeuge reinigten noch die Fahrbahn.
Gestern stand in der Zeitung: Die Autobahn war kurzfristig gesperrt. Darunter verstehe ich etwas anderes, ehrlich.
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Freitag, 30. November 2007

Anruf

Vorgestern Abend rief mich eine gute Freundin an. Ganz überraschend, aber sehr willkommen. Sie wolle, sagte sie mir, mich noch einmal sprechen, bevor sie ins Krankenhaus müsse. Eine große, schwere Operation liegt vor ihr und ihr war sehr mulmig zumute. Mir im übrigen auch. Wie ein Stein liegt dieses Gespräch in meinem Magen.
Heute Abend werde ich ihren Mann anrufen und mich erkundigen, wie es ihr geht. Und ich packe gerade ein Päckchen mit vielen Überraschungen für sie zusammen, dass er mit ins Krankenhaus nehmen kann.
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Montag, 26. November 2007

Schneeflöckchen, Weißröckchen

Den Tatort habe ich gestern nach 10 Minuten ausgemacht, es war keiner für mich. Stattdessen habe ich Musik angemacht und meine Gedanken spazieren gehen lassen.
Heute werde ich den freien Tag für einige Erledigungen nutzen und mich tapfer durch unglaubliche 2mm hohe Schneeberge kämpfen ;-) Hier bricht ja immer gleich alles zusammen, wenn zwei Flocken vom Himmel fallen. Ich erinnere da nur mal an diesen Beitrag, das war schon ganz passend. Nach zehn Jahren in der Nähe deutscher Mittelgebirge kann ich über so viel Enthusiasmus hier in Norddeutschland immer nur müde lächeln. Andererseits ist Schnee hier so selten, dass man ihn tatsächlich sogar bejubeln und in allen Variationen fotografisch festhalten muss *smile*
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Dienstag, 6. November 2007

Streik und Diäten

Da haben sich viele Politiker in den vergangenen Wochen ärgerlich zu dem Streik der Lokführer geäußert und recht lautstark ihr Missfallen darüber kund getan. 31Prozent Lohnerhöhung seien definitiv zu viel - so oder ähnlich.
Nun möchten sich die Politiker selber die Diäten erhöhen, um lächerliche 10 Prozent. Das entspricht ungefähr 700 Euro im Monat - und ich wage einfach mal die Behauptung, dass das mehr ist als ein Lokführer mit 31 Prozent Erhöhung bekommen würde.

Da frage ich mich doch, ob das das richtige Signal in die richtige Richtung ist.
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Mittwoch, 17. Oktober 2007

Erschrocken

Wir werkeln hier bei der Arbeit ja nicht nur still vor uns hin. Fast täglich haben wir Besucher aller Altersgruppen. Vor ein paar Minuten verließ uns eine Schulklasse der 2. Jahrgangsstufe. Im Gespräch mit der Lehrerin ergab sich folgendes: "Lassen Sie die Kinder nicht alleine zur Toilette gehen." "Warum nicht?" "Wir gehen in der Schule immer mit, seit sich die Reinigungskräfte weigern, die Toiletten zu reinigen, weil sie so verdreckt sind. Die Kinder benutzen die Toilettenspülung einfach nicht und beschmieren die Türen und die Wände."
Toiletten in Schulen sind fast immer ein Problem, das ist ja nicht neu. Und dass sich das durch alle Altersgruppen zieht, ist auch bekannt, auf alle Fälle seit wir in dem Ausweichquartier waren und das mit Schülern der Sekundarstufe 2 geteilt haben, deren tägliche Übung es war, volle Toilettenpapierrollen in die Klos zu stopfen. Ich frage mich nur manchmal, was diese Kinder zu Hause lernen? Und wie sich das marode deutsche Schulsystem weiter entwickeln soll, wenn die Lehrer damit beschäftigt sein müssen, mit den Kindern zur Toilette zu gehen und darauf zu achten, dass die Kinder die Spülung bedienen?
Deutschland im freien Fall ...
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Mantra

Lieber Gott, schenk mir Geduld. Sofort.

Achtung!

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