Dinge, die ich nicht leiden kann
Gelegentlich macht es mir ein richtiges Vergnügen, anderen Menschen mal vor Augen zu führen, wie man sich täuschen kann. Auch wenn der Grund für dieses Vorführen eigentlich ein ziemlich mieser ist und meine Vorführung auch nicht ganz koscher ist.
Bei uns in der Nähe gibt es ein kleines, sehr exklusives und sehr teures Geschäft. In diesem Geschäft wird neben finnischer Designermode und skandinavischen Möbeln Zubehör für eines meiner Hobbies verkauft.
Vor ein paar Jahren bin ich mal dort gewesen, um etwas zu kaufen, was aus meinem normalen Einkaufslimit herausfiel. Und ich war gelinde gesagt schockiert, als ich meinen Wunsch bei der Angestellten äußerte, sie mich von oben bis unten ansah und mich fragte, ob ich wüsste, was das kostet. Bitte? Ja, der Preis war mir bekannt, mir war es das wert und ich wollte es unbedingt. Nun schwimmen wir nicht im Geld, aber für den täglichen Bedarf und einige Extras reicht es allemal - und diese Frage empfand ich als ungehörig und mehr als dreist. Zumal ich auch nicht irgendwie nachlässig oder sehr billig gekleidet bin, mich aber eben auch nicht in völlig überteuerte finnische Designermode kleide. Wutentbrannt entschied ich mich, nicht bar, sondern per Scheckkarte zu bezahlen - wohl wissend, dass ich auf Grund völlig banaler Gründe (mein Mann arbeitet bei diesem Unternehmen) eine Scheckkarte eines sehr alten, sehr hochnäsigen Bank-Unternehmens habe. So aus der Rubrik: keine Laufkundschaft und keine Kunden mit einer Einlage von weniger als einer halben Millionen Euro - dieses Image wird von dem Unternehmen auch heute noch sehr gepflegt.
Als die Angestellte meine Scheckkarte sah, fiel sie aus allen Wolken und das Loch, dass sie vor mir hat aufreißen müssen, um vor mir buckeln zu können, hätte gar nicht tief genug sein können.
Diese Art von Bedienung in Geschäften ist mir zutiefst zuwider. Vielleicht weil Geld für mich irgendwie nie ein Kriterium war, nach dem man Menschen beurteilen kann - und weil mich eine große Geldsumme weder beeindrucken kann noch sonst irgendwie käuflich macht. Kunden sind Kunden - und sie haben ein Recht darauf, freundlich und höflich bedient zu werden, auch wenn sie nur eine Kleinigkeit für 2 Euro kaufen.
Inzwischen sind ein paar Jahre vergangen, das Geschäftskonzept der Inhaberin hat sich nicht geändert, das weiß ich von anderen, die ähnlich arrogant behandelt wurden. Mein Einkaufsverhalten durchaus - ich bin dort lange nicht mehr gewesen und habe mein Material auf anderen Wegen bestellt. Heute werde ich dorthin fahren, werde noch einmal teuer und sehr personalintensiv einkaufen. Und wieder die "richtige" Scheckkarte zücken ...
Bei uns in der Nähe gibt es ein kleines, sehr exklusives und sehr teures Geschäft. In diesem Geschäft wird neben finnischer Designermode und skandinavischen Möbeln Zubehör für eines meiner Hobbies verkauft.
Vor ein paar Jahren bin ich mal dort gewesen, um etwas zu kaufen, was aus meinem normalen Einkaufslimit herausfiel. Und ich war gelinde gesagt schockiert, als ich meinen Wunsch bei der Angestellten äußerte, sie mich von oben bis unten ansah und mich fragte, ob ich wüsste, was das kostet. Bitte? Ja, der Preis war mir bekannt, mir war es das wert und ich wollte es unbedingt. Nun schwimmen wir nicht im Geld, aber für den täglichen Bedarf und einige Extras reicht es allemal - und diese Frage empfand ich als ungehörig und mehr als dreist. Zumal ich auch nicht irgendwie nachlässig oder sehr billig gekleidet bin, mich aber eben auch nicht in völlig überteuerte finnische Designermode kleide. Wutentbrannt entschied ich mich, nicht bar, sondern per Scheckkarte zu bezahlen - wohl wissend, dass ich auf Grund völlig banaler Gründe (mein Mann arbeitet bei diesem Unternehmen) eine Scheckkarte eines sehr alten, sehr hochnäsigen Bank-Unternehmens habe. So aus der Rubrik: keine Laufkundschaft und keine Kunden mit einer Einlage von weniger als einer halben Millionen Euro - dieses Image wird von dem Unternehmen auch heute noch sehr gepflegt.
Als die Angestellte meine Scheckkarte sah, fiel sie aus allen Wolken und das Loch, dass sie vor mir hat aufreißen müssen, um vor mir buckeln zu können, hätte gar nicht tief genug sein können.
Diese Art von Bedienung in Geschäften ist mir zutiefst zuwider. Vielleicht weil Geld für mich irgendwie nie ein Kriterium war, nach dem man Menschen beurteilen kann - und weil mich eine große Geldsumme weder beeindrucken kann noch sonst irgendwie käuflich macht. Kunden sind Kunden - und sie haben ein Recht darauf, freundlich und höflich bedient zu werden, auch wenn sie nur eine Kleinigkeit für 2 Euro kaufen.
Inzwischen sind ein paar Jahre vergangen, das Geschäftskonzept der Inhaberin hat sich nicht geändert, das weiß ich von anderen, die ähnlich arrogant behandelt wurden. Mein Einkaufsverhalten durchaus - ich bin dort lange nicht mehr gewesen und habe mein Material auf anderen Wegen bestellt. Heute werde ich dorthin fahren, werde noch einmal teuer und sehr personalintensiv einkaufen. Und wieder die "richtige" Scheckkarte zücken ...
goldfederchen - 26. Mrz, 06:55
8 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
230 mal gelesen



