Forschungsobjekt
Geschafft bin ich nach 1 1/2 Tagen Quälerei in Wartezimmern und Krankenhäusern. Wie sehr mich vor allem der erste Termin gestern morgen, vor dem ich wirklich richtig Panik hatte, angestrengt hat, zeigte mir meine Reaktion, als ich damit fertig war. Ich habe geheult vor Erleichterung, dass es vorbei war - eigentlich ein absolutes No-go: Tränen vor Fremden. Aber seit gestern habe ich absoluten Respekt vor Menschen mit Angsterkrankungen, ein bisschen kann ich jetzt verstehen, wie sich das anfühlen muss. Und leider war meine Angst auch nur zu berechtigt :-(
Aber noch bin ich nicht durch mit diesen gräßlichen Terminen. Anfang April bin ich erneut drei Tage unterwegs - ich habe extra Urlaub dafür genommen. Und Mitte April steht ein weiterer Termin im Kalender, vorausgesetzt, es gibt nicht noch weitere Anweisungen für noch mehr Termine.
Dieser Kraftakt gehörte zu den Dingen, die ich mir für dieses Jahr vorgenommen hatte. Ich habe lange versucht, mich darum zu drücken, aber der forschende Arzt hat einfach nicht locker gelassen. Natürlich kann ich sein Interesse verstehen, das ändert nur nichts daran, dass es auch weiterhin keine Therapie geben wird - und das danach auch nicht geforscht wird, weil es letztlich gar nicht genügend Abnehmer für eventuelle Medikamente geben wird. So habe ich mich dann auch entschieden, dass ich die Ergebnisse der Untersuchungen gar nicht wissen möchte.
Jetzt habe ich ein paar Tage Zeit, wieder Kraft zu schöpfen, bevor die nächsten Termine anstehen. Und ich hoffe, dass ich die richtig gut nutzen kann.
Aber noch bin ich nicht durch mit diesen gräßlichen Terminen. Anfang April bin ich erneut drei Tage unterwegs - ich habe extra Urlaub dafür genommen. Und Mitte April steht ein weiterer Termin im Kalender, vorausgesetzt, es gibt nicht noch weitere Anweisungen für noch mehr Termine.
Dieser Kraftakt gehörte zu den Dingen, die ich mir für dieses Jahr vorgenommen hatte. Ich habe lange versucht, mich darum zu drücken, aber der forschende Arzt hat einfach nicht locker gelassen. Natürlich kann ich sein Interesse verstehen, das ändert nur nichts daran, dass es auch weiterhin keine Therapie geben wird - und das danach auch nicht geforscht wird, weil es letztlich gar nicht genügend Abnehmer für eventuelle Medikamente geben wird. So habe ich mich dann auch entschieden, dass ich die Ergebnisse der Untersuchungen gar nicht wissen möchte.
Jetzt habe ich ein paar Tage Zeit, wieder Kraft zu schöpfen, bevor die nächsten Termine anstehen. Und ich hoffe, dass ich die richtig gut nutzen kann.
goldfederchen - 12. Mrz, 11:28
7 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
204 mal gelesen
Herr B. - 12. Mrz, 12:15
Hmmm, da hat mein Daumendrücken gestern Vormittag wohl nicht so richtig geholfen :_(
goldfederchen - 12. Mrz, 12:30
Nein, leider hat es das wohl nicht. Obwohl, es hätte auch noch schlimmer kommen können - schlimmer geht immer ;-)
Nun ist es ja vorbei. Für dieses Mal.
Nun ist es ja vorbei. Für dieses Mal.
Herr B. - 12. Mrz, 12:39
Ja, ich weiß, ist alles Ansichtssache. Aber ich hätte Dir trotzdem positivere Nachrichten gewünscht.
goldfederchen - 12. Mrz, 12:40
Danke, dass ist lieb von Dir.
Herr B. - 12. Mrz, 12:44
Ich schlage vor, wir telefonieren mal wieder :-)
Cilia Sommer - 15. Mrz, 22:54
Da ich mich beruflich mit Krankheiten auseinandersetze, frage ich einfach unverblümt: Was hast du denn?
goldfederchen - 16. Mrz, 10:12
Das möchte ich hier im Blog nicht so in allen Einzelheiten erklären. Wenn Du magst, schreib mir eine Mail, die Mail-Addy steht in der Sidebar.
Danke für Dein Verständnis.
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