I don't like mondays, part 3
Der Tag gestern, der ohnehin schon schwierig und sehr anstrengend war, endete dann auch noch mit einem furchtbaren Anruf. Nein, nicht der, auf den ich schon seit einiger Zeit warte, aber sein Inhalt war fast der gleiche.
Eine Freundin rief mich an, um mir zu sagen, dass ihre Schwester gestorben sei. Auch sie kannte ich gut. Dass sie an einem Hirntumor litt, wusste ich wohl. Vorgestern erlitt sie eine Hirnblutung und sie fiel in Koma, nachdem sich ihr Zustand in den letzten Monaten fortwährend verschlechtert hatte.
In den vergangenen Wochen, genauer seit dem Nikolaustag, sind inzwischen vier Menschen gestorben, die mir nahe standen oder es wenigstens einmal waren. Jeder dieser Menschen starb an Krebs, jeder von ihnen starb qualvoll und unter großen Schmerzen.
Ich habe nicht viel geschlafen letzte Nacht. Um vier Uhr bin ich endgültig wieder aufgestanden und fühle mich jetzt, als hätte man mich in eine dicke Lage Watte gehüllt. Gedanken huschen durch den Kopf, aber festhalten kann ich sie nicht.
Ich sitze jetzt bei der Arbeit, viel zu früh, ich hätte erst in drei Stunden anfangen müssen. Aber Arbeit ist der Feind der Gedanken und es lenkt mich vielleicht ein wenig ab.
Ich habe Angst, dass es so weiter geht.
Eine Freundin rief mich an, um mir zu sagen, dass ihre Schwester gestorben sei. Auch sie kannte ich gut. Dass sie an einem Hirntumor litt, wusste ich wohl. Vorgestern erlitt sie eine Hirnblutung und sie fiel in Koma, nachdem sich ihr Zustand in den letzten Monaten fortwährend verschlechtert hatte.
In den vergangenen Wochen, genauer seit dem Nikolaustag, sind inzwischen vier Menschen gestorben, die mir nahe standen oder es wenigstens einmal waren. Jeder dieser Menschen starb an Krebs, jeder von ihnen starb qualvoll und unter großen Schmerzen.
Ich habe nicht viel geschlafen letzte Nacht. Um vier Uhr bin ich endgültig wieder aufgestanden und fühle mich jetzt, als hätte man mich in eine dicke Lage Watte gehüllt. Gedanken huschen durch den Kopf, aber festhalten kann ich sie nicht.
Ich sitze jetzt bei der Arbeit, viel zu früh, ich hätte erst in drei Stunden anfangen müssen. Aber Arbeit ist der Feind der Gedanken und es lenkt mich vielleicht ein wenig ab.
Ich habe Angst, dass es so weiter geht.
goldfederchen - 29. Jan, 08:45
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