"Hoffnung" und "Liebe" in der Literatur

Es muß furchtbar sein zu hoffen, und niemals die Erfüllung seiner Hoffnung zu erleben.
Aus: John Knittel: Kapitän West

Sogar wenn man nichts mehr vom Leben zu erhoffen hat, bleibt immer noch etwas zu befürchten.
Aus: Michel Houellebecq: Lanzarote

Wie schön könnte das Leben sein, ersparte es uns seine bitteren Lektionen.
Aus: Anton Gill: Tod am Nil

Nur der allein hat sich gewöhnt, der nicht mehr hofft.
Aus: B. Traven: Das Totenschiff

Je mehr du hoffst, desto schlimmer haut es dich um, wenn du wieder mit der Nase in der Scheiße steckst.
Aus: Lew Kopolew: Tröste meine Trauer

Es ist nicht nötig, an eine bessere Welt zu glauben, um Kinder zu kriegen, es genügt, welche zu kriegen, um daran zu glauben.
Aus: Jean Duché: Drei unter einem Dach

Liebe sollte doch einen freudige Empfindung sein - nicht etwas, das einem so schrecklich weh tat.
Aus: Agatha Christie: Morphium

Frauen leben für die Liebe. Männer haben Wichtigeres im Sinn.
Aus: Anja Meulenbelt: Du hast nur einen Beruf - mich glücklich zu machen

Ein bezahlter Körper ist kein Ersatz für ein liebendes Herz.
Aus: Anton Gill: Tod am Nil

Einen schlimmeren Verrat, als die Liebe eines Menschen zu benutzen, um sie gegen ihn einzusetzen, konnte man sich kaum vorstellen.
Aus: Barry Unsworth: Ein Haus in Umbrien

Das war das Schlimmste an der Liebe, das sie so plötzlich und völlig unvorhersehbar ausbleiben konnte.
Aus: Doris Dörrie: Der Mann meiner Träume

Männer geben Zuneigung, um Sex zu bekommen, Frauen geben Sex, um Zuneigung zu bekommen.
Aus: Edit Schlaffer: Laßt endlich die Männer in Ruhe

Gewalt kann der Ausdruck von Liebe sein, Gleichgültigkeit niemals.
Aus: Graham Greene: Die Stunde der Komödianten

Hüte dich vor einem Herzen mit vielen Inschriften; denn in einem Herz, das Platz für viele hat, ist nicht Raum genug für einen.
Aus: John Knittel: Amadeus

Ein Mensch braucht Liebe. Ein Mensch stirbt ohne Liebe.
Aus: John Steinbeck: Der Mond ging unter

Wo zwei Menschen vereint sind, ist der, der am meisten liebt, gerade dadurch stets der Schwächere, Ungeschicktere, Verletzliche und weniger Glückliche.
Aus: Michel Tournier: Der Wind Paraklet

... to be continued
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