Freitag, 9. Mai 2008

Zerrissen

Immer am Ende eines Jahres habe ich zurück geblickt auf das abgelaufene Jahr und mir gesagt, viel schlimmer kann es kaum noch kommen. Meistens habe ich mich dann trotzdem nicht getraut, weit in die Zukunft zu sehen.
Dieses Jahr habe ich mit dem Vorsatz begonnen, dass es besser werden muss, als all die schweren vergangenen Jahre.
Nun haben wir unterdessen Mai und dieses Jahr steckt so voller Überraschungen der bösen Art, dass ich schon wieder anfange, nur noch zu Boden zu schauen und zu hoffen, dass ich mich irgendwie unbeschadet durch den Tag mogeln kann. Wenn ich mich ganz leise und unauffällig verhalte, merkt das Leben vielleicht nicht, dass es mir doch mal wieder einen reinwürgen könnte.

Leider verträgt sich das nicht mit meinem rebellischen Geist. Und im Augenblick wäre mir nach wüten und schreien und toben. So, wie ich es noch nie gemacht habe in meinem Leben. Und mir ist danach, schreiend und tobend endlich mal jenes Glück und jene Liebe einzufordern, von der ich glaube, dass ich ein Recht darauf habe nach all diesen verdammten Jahren. Dann aber erschrecke ich vor meinen eigenen Gefühlen und denke daran, dass jeder im Leben das bekommt, was ihm zusteht. Vielleicht habe ich kein Recht, mehr zu fordern von diesem Leben. Dann zieht es mich zurück in mein Schneckenhaus und ich schweige und wende mich mehr und mehr ab von dem Leben - und vor allem von den Menschen.

Nein, ich bin eigentlich nicht traurig, es geht mir im Gegenteil sogar recht gut. Ich bin wütend, sehr wütend - und das macht mich nachdenklich.
153 mal gelesen

Wut

Neidisch ist mithin jemand, den ein Besitztum oder Vorzug anderer - auch unbewusst - kränkt (ein Minderwertigkeitsgefühl auslöst). Das Ziel des Neides ist dementsprechend, den beneideten Vorzug aus der Welt zu schaffen. Neid kann sich nicht nur auf Besitztümer beziehen, sondern ebenso auf beispielsweise biologisch (Gesundheit) oder kulturell (Schönheit) geprägte Merkmale wie auch direkt auf den sozialen Status. In gesteigerter Form kann der Neid für Beneidete gefährlich werden, dem gegenüber er oft verschwiegen wird, wenn er zur Triebkraft feindseligen Handelns wird.

Habgier oder Habsucht ist das übersteigerte, rücksichtslose Streben nach materiellem Besitz, unabhängig von dessen Nutzen, und eng verwandt mit dem Geiz, der übertriebenen Sparsamkeit und dem Unwillen zu teilen.

Respekt (lateinisch respectus „Zurückschauen, Rücksicht, Berücksichtigung“ bzw. respecto „zurücksehen, berücksichtigen“) bezeichnet eine Form der Achtung und Ehrerbietung gegenüber einer anderen Person (Respektsperson). Eine Steigerung des Respektes ist die Ehrfurcht.

Die Respekterweisung kann folgende Gründe haben:

* Autorität der anderen Person
* Achtung vor der anderen Person oder Höflichkeit ihr gegenüber
* Toleranz gegenüber der anderen Person oder ihrer Handlungen
* Anerkennung der anderen Person gegenüber
* Vorsicht im Verhalten gegenüber der anderen Person, wenn diese in der Lage ist Macht auszuüben

Der Ausdruck wird normalerweise auf zwischenmenschliche Beziehungen angewandt, kann jedoch auch auf Tiere, Gruppen, Institutionen oder Länder bezogen werden. Respekt impliziert nicht notwendigerweise Achtung, aber eine respektvolle Haltung schließt bedenkenloses egoistisches Verhalten aus. Die Respektvorstellung ist etwas Vorausgehendes und leitet sich nicht aus einer Rechtsvorstellung ab.

Respekt wird zuweilen als Synonym für Höflichkeit oder Manieren verwendet, obwohl diese Ausdrücke äußere Verhaltensweisen bezeichnen, während mit Respekt eigentlich eine innere Haltung gemeint ist. Kulturell bedingte Verschiedenheiten im Verhalten, Selbst- und Außenwahrnehmung können unbeabsichtigt den Anschein von Respektlosigkeit oder gar Tabuverletzung erwecken.


(alle Erläuterungen aus: www.wikipedia.de)

Schade, dass die Personen, die mit diesem Eintrag gemeint sind, niemals erfahren werden, dass es ihn gibt. Aber ich koche vor Wut über Ignoranz, Neid, Unfähigkeit, Respektlosigkeit und Habgier.

Wenn ich selber nichts kann, ist es nicht in Ordnung, dass ich mich bei anderen bediene wie in einem Supermarkt. Ohne jeden Skrupel. Ich wünsche diesen Menschen, dass sie ungeheuer viel Geld mit geklautem Material verdienen - und das es ihnen dann kein Glück bringt. Ich glaube, ich war schon lange nicht mehr so wütend ...
116 mal gelesen

Mantra

Lieber Gott, schenk mir Geduld. Sofort.

Achtung!

lesen

Lust auf Post

goldfederchen at web dot de

Aktuelle Beiträge

Prima! Du solltest dir...
Prima! Du solltest dir ruhig öfter mal was gönnen,...
Parker - 3. Jul, 10:49
Sommertag
Das Wetter ist heute einfach sommerlich traumhaft,...
goldfederchen - 1. Jul, 09:25
Das mit der Organisation...
Das mit der Organisation um mich herum kriegen sie...
goldfederchen - 30. Jun, 09:50
Positiv sein. Nicht mit...
Positiv sein. Nicht mit "falls und wenn" argumentieren,...
theswiss - 30. Jun, 09:34
Montag Morgähn
Irgendwie werde ich überhaupt nicht richtig wach...
goldfederchen - 30. Jun, 09:11

Mein Lesestoff


Renée Zucker; Ingke Brodersen
Werden Sie wesentlich! Die Frau um 50

Archiv

Mai 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 1 
 3 
 4 
 5 
 6 
10
11
13
18
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Status

Online seit 318 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 3. Jul, 10:49

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (with comments)

twoday.net AGB

Web Counter-Modul


Albern
Andere
Best Things
Blog
Erschöpfung
Frust
Job
Kinder
Klimawandel
Krankheit
Kryptisch
Leben
Liebe
Merkwürdiges
Musik
Netzgeschichten
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren