Sonntag, 2. Dezember 2007

Sinnfreies Stricken, Teil 3

Nun ist das vorerst letzte Monster auch fertig. Am Mittwoch werden sie alle drei gemeinsam verschenkt. Mal schauen, was meine Freundin dazu sagen wird.
Monster3
Damit ist das Thema Stricken hier auch fürs Erste beendet. Soll ja schließlich kein Strickblog werden ;-)
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Verkehrskontrolle? Verkehrskontrolle!

Es ist halb zwei Uhr in der Nacht. Es gießt in Strömen, es stürmt, es ist mehr als ungemütlich draußen. Ich bin müde, habe den größten Teil des Abends vor dem Fernseher gebracht und kenne jetzt den (oder soll ich lieber sagen: die?) Weltmeister im Formationstanz. Der ersehnte Anruf kommt später als erwartet und ich setze mich in mein Auto.
Etwa einen Kilometer weiter ist auf einmal ein Polizeiwagen hinter mir. Blaulicht, Lichthupe, Spruchband: Bitte anhalten. Seufzend fahre ich an den Straßenrand. "Guten Morgen, Verkehrskontrolle. Bitte stellen Sie den Motor ab und geben Sie mir Ihre Papiere." Enervierend munter, dieser Polizist. Ich bin müde, frage: "Muss das sein? Ich habe es eilig, meine Mädchen stehen im Regen, ich soll sie abholen." Der Polizist beachtet meinen Einwand nicht, nimmt meine Papiere und bringt sie dem Kollegen im Streifenwagen. Dann kommt er zurück. "Haben Sie etwas getrunken?" "Nein, habe ich nicht, ich bin nur müde." Mit der Taschenlampe geht er um meinen Wagen, bückt sich, schaut nach den Reifen. "Ihr Profil ist abgefahren, bitte erneuern Sie ihre Reifen." Inzwischen bin ich mehr als genervt und habe Mühe, mich zu zügeln. "Das kann nicht sein, die Reifen sind genauso neu wie der Wagen." Der Polizist sagt nichts, geht nach hinten, schaut auf die TÜV-Plakette. Er kommt zurück und bleibt neben meinem Wagen stehen, beobachtet mich. Er leuchtet ins Innere des Wagens. Ob ich jetzt wohl noch den Kofferraum öffnen muss? Ich komme mir unterdessen vor wie eine Schwerverbrecherin. Meine Tochter steht im Regen, die Zeit verrinnt. Ich bin müde. Nach einer Weile bringt der Kollege die Papiere. "Alles in Ordnung, es liegt nichts gegen Sie vor." Ach, welch Überraschung, da habe ich ja noch mal Glück gehabt. Denke ich, sage ich vorsichtshalber aber nicht. Ich starte meinen Wagen, eine Viertelstunde hat dieses Intermezzo gedauert. Es regnet immer noch, ich habe kein Mitleid mit dem Mann im Regen neben mir. Der Polizist steht noch neben meinem Wagen. "Gute Fahrt!", sagt er und: "Beeilen Sie sich, Ihre Mädchen stehen im Regen und warten!" Was ich jetzt denke, ist nicht mehr jugendfrei, ich hole die Mädchen vom Abtanzball ab und fahre unbehelligt nach Hause.
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Mantra

Lieber Gott, schenk mir Geduld. Sofort.

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